10 Erziehungsziele unserer Eltern, von denen wir heute wieder lernen können - Weltaktuell

10 Erziehungsziele unserer Eltern, von denen wir heute wieder lernen können

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Unsere heutige Erziehung ist nicht wirklich dieselbe, wie wir sie vor drei Jahrzehnten selbst genossen haben. Unsere Methoden haben sich über die Zeit hinweg stark verändert, allen voran die Themen Gesundheit und Sicherheit. Damals wurden solche Themen zwar anders behandelt, aber wir können trotzdem noch einiges von unseren Eltern lernen. Vielleicht würde ein bisschen Erziehung der alten Schule der kommenden Generation sogar ein wenig gut tun. Dafür stellen wir hier 10 Erziehungsziele unserer Eltern vor, von wir heute wieder lernen können.

1. Den Fokus auf die Beziehung legen

Als unsere Eltern noch in unserem Alter waren, hatte Beziehung einen anderen Stellenwert als heute. Die Ehe selbst wurde als eines der wichtigsten Güter der Familie gehandelt. Heute setzen Eltern den Fokus eher auf ihr Kind, als auf die intakte Beziehung.

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Natürlich ist es schwierig, den Partner oder die Partnerin, den Kindern zu bevorzugen. Doch es hilft dem Wohlbefinden der gesamten Familie, wenn das Kind nicht als Mittelpunkt der Welt wahrgenommen wird. Es ist wichtig, dass wir uns in der Beziehung mit Partner und Partnerin austauschen. Wenn das Kind dann dazwischen quatscht oder selbst nach Aufmerksamkeit schreit, müssen seine Bedürfnisse nicht immer sofort befriedigt werden. Sofern es sich nicht um einen absoluten Notfall handelt, kann ein Kind auch kurz mal warten. Nicht nur der Zusammenhalt der Familie profitiert hierdurch, auch das Kind lernt, sich in Geduld zu üben.

2. Die Kinder nach draußen schicken

Als wir noch Kinder waren, fand das Leben draußen statt. Wenn ich mich an die Kindheit zurückerinnere, sehe ich mich immer mit meinen Freunden spielen. Dann waren wir draußen, bei Wind und Wetter. Abends kamen wir nach Hause, haben Abendbrot gegessen und in den langen Sommertagen anschließend noch versucht, ein wenig Spielzeit vor der Tür auszuhandeln. Natürlich haben wir auch mal vor dem Fernseher gesessen, aber die Möglichkeiten draußen waren immer größer und verlockender.

Es gibt Studien, die belegen, dass Kinder heute nahezu ein Viertel ihres Tages damit verbringen, zum Zeitvertreib auf irgendein Display zu starren. Dazu gehört nicht einmal die Recherche für die Hausaufgaben oder sonstige sinnvolle Beschäftigung. Hinzukommt, dass die Kinder weniger Zeit damit verbringen, sich draußen spontan selbst zu beschäftigen. Dabei brauchen Kinder nicht einmal eine Vorgabe, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Von Natur aus reicht ihnen ihre Fantasie, um die größten Abenteuer zu erleben.

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