10 Erziehungsziele unserer Eltern, von denen wir heute wieder lernen können - Weltaktuell

10 Erziehungsziele unserer Eltern, von denen wir heute wieder lernen können

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3. Den Kindern Vertrauen schenken

Sicherlich haben die meisten von uns ihre Zeit auch nicht unter der ständigen Überwachung ihrer Eltern verbracht. Wenn wir raus gegangen sind, haben wir uns weit von unseren Eltern entfernt, Buden im Wald gebaut und sind erst zum Anbruch der Dunkelheit wieder zurückgekommen. Unsere Eltern wussten nie ganz sicher, wo wir uns rumtrieben. Natürlich dachten auch unsere Eltern an die Gefahren, aber sie ließen uns gewähren. Rational betrachtet sind die meisten Sorgen ohnehin unbegründet. Es ist für Kinder wesentlich wahrscheinlicher, in einem Flugzeugabsturz zusammen mit den Eltern zu sterben, als ohne ihre Aufsicht entführt zu werden.

4. Nicht so viel Druck machen

Vor 1980 ging es weniger um Leistungen und Vergleiche. In den ersten Jahren unserer Schullaufbahn ging es um Kreativität und soziale Kompetenzen. Zwar konnten wir zur Einschulung noch nicht alle Rechenzeichen richtig benutzen und vielleicht nicht einmal unseren eigenen Namen buchstabieren. Dafür wussten wir, wie wir mit anderen Kindern respektvoll zusammenleben und uns mit ihnen arrangieren können. Wir haben gelernt, uns die Hand zu geben, anstatt die Ellenbogen auszustrecken. Kinder heute, werden immerzu daran erinnert, dass sie Leistung bringen müssen. Sie werden von Beginn an gestresst und unter Druck gesetzt, um im Leben Erfolg zu haben.

5. Gutes Benehmen fördern
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Nicht nur auf soziale Kompetenzen wurde viel Wert gelegt, sondern auch auf Manieren. Man weiß heutzutage nie, ob man lachen oder weinen soll, wenn man den Umgangston und das allgemeine Benehmen der Jugend beobachtet. Denke ich daran, wie selten ich heute noch das Wort „Danke“ höre, ob auf der Straße, im Supermarkt oder bei allen kleinen Gefälligkeiten des Lebens, bin ich schockiert. Das schlechte Benehmen, eine generelle Anspruchshaltung und die Einstellung, dass alle guten Taten selbstverständlich sind, führen dazu, dass mir beinahe die Tränen in die Augen kommen, wenn ein junger Mann oder eine junge Frau sich tatsächlich einmal für Kleinigkeiten bedankt.

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