9 No-Gos bei Diabetes: Vermeide diese Speisen, um deinen Zuckerspiegel und Gewicht niedrig zu halten - Weltaktuell

9 No-Gos bei Diabetes: Vermeide diese Speisen, um deinen Zuckerspiegel und Gewicht niedrig zu halten

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4. Soft Drinks

Kaum ein Nahrungs- oder Genussmittel enthält so viel Zucker wie ein kleines Glas voll Cola. Eine unserer beliebtesten Varianten des Getränks enthält in einem 200ml Glas ganze 18g Zucker, das sind fast sechs Zuckerwürfel. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. sollten bei einer empfohlenen Gesamtmenge von 2000 Kilokalorien am Tag maximal 50g freier Zucker konsumiert werden. Drei Gläser Limonade sind da schon zu viel.

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Falls du jetzt sofort zu den Light-Produkten greifen willst: Eine Studie hat nicht nur herausgefunden, dass der regelmäßige Konsum von Limonaden das Diabetes-Risiko verdoppeln kann. Sie meldet auch schlechte Ergebnisse für Light-Trinker: Die künstlichen Süßstoffe sind langfristig genauso schädlich wie die Varianten mit Zucker.

Solche Studien melden zwar oft nur Korrelationen, also Überschneidungen von Ergebnissen. Es ist nicht gesichert, dass Drittgrößen wie eine generell ungesunde Ernährung der Probanden nicht auch mit in die Ergebnisse hineinspielen. Was jedoch klar ist: Wenn du schon von normaler Limonade auf die Light-Varianten wechselst, solltest du dein Verlangen nach Zucker nicht an anderer Stelle kompensieren. Dies ist nämlich eine häufige Beobachtung in solchen Studien.

Wenn du einfach nicht auf deine erfrischende Limo verzichten kannst, dann solltest du sie nur kurzeitig durch Light-Produkte ersetzen. Langfristig helfen dir zuckerarme Getränke mit natürlichen Zusätzen aus. Ein paar Tropfen Zitronensaft können nach einer Eingewöhnung schon reichen. Tee ist vielleicht die beste Methode, um gesund zu bleiben und nicht auf Geschmack im Getränk verzichten zu müssen. Aber: Finger weg vom Zucker.

5. Fruchtsäfte

Hast du dich schon gefragt, warum Fruchtsäfte nicht als Alternative für deine süßen Limonaden genannt wurden? Die Antwort ist leicht: Sie sind keine Alternative. Fruchtsäfte sind besonders für Diabetiker fast so schlimm wie Limo.

Jede Frucht enthält auch Zucker. In ihrer natürlichen Form enthalten sie jedoch auch Ballaststoffe, welche die Reaktionen deines Körpers auf die Zuckerzufuhr eindämmen. Der Körper verdaut sorgfältiger und du fühlst dich länger satt. Werden die Früchte jedoch zu Säften verarbeitet, fallen Ballaststoffe weg und du hast lediglich schmackhaftes Zuckerwasser.

Viele Fruchtsäfte im Handel enthalten zusätzlich noch eine extra Portion Zucker, damit die Produkte auch ja süß genug schmecken. Genauso wie bei der Limo, kann über- und regelmäßiger Konsum von Fruchtsäften das Risiko steigern, an Typ 2 Diabetes zu erkranken.

Nur ein bisschen besser schneidet der hausgemachte Fruchtsaft ab. Jedoch auch nur, wenn du ihn nicht künstlich nachsüßt. Die Ballaststoffe sind in jedem Fall dahin. Isst du jedoch die Frucht im Ganzen, kannst du deinen Körper mit Antioxidantien, Vitaminen und eben den wichtigen Ballaststoffen versorgen. Ganze Früchte können dir so bei der Vermeidung von Diabetes helfen.

Ein beliebter Trick ist daher die Zwischenlösung: Smoothies enthalten keine ganzen Früchte, dafür aber noch die hilfreichen Ballaststoffe. In Smoothies kannst du außerdem kinderleicht verschiedene Früchte zu deinem individuellen Geschmackserlebnis kombinieren. Du kannst ihnen sogar noch eine extra Portion Ballaststoffe mitgeben, indem du ein paar Lein- und Chiasamen oder sogar Spinat hinzufügst.

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