Die 10 schnellsten Wassertiere der Welt - Weltaktuell

Die 10 schnellsten Wassertiere der Welt

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8. Killerwal: 55 km/h

Orca or Killer Whale

Die Orcas (wissenschaftlicher Name: Orcinus Orca) haben den Rufnamen Killerwal bekommen, denn sie sind nicht nur atemberaubende Schwimmer, sondern auch gnadenlose Jäger. Die Wale haben Zähne und gehören als größtes Familienmitglied zur Familie der Delfine. Orcas jagen und ernähren sich von Robben, Delfinen und Fischen. Sie haben mehrere hochspezialisierte und ausgeklügelte Jagdmethoden.

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Außerdem befindet sich der Killerwal an der Spitze der Nahrungskette: Er hat in seinen Lebensräumen keine Nahrungsfeinde; keine Tiere, die sein Leben bedrohen. Heimisch ist er in allen Arten von Unterwasserwelten wie der Arktik, der Antarktik und tropischen Regionen außer dem Baltischen und Schwarzem Meer.

Trotz ihrem gnadenlosen Teamwork beim Jagen – oder vielleicht gerade deswegen – sind viele Menschen von den Orcas fasziniert. Auch ihre Schönheit und Anmut begeistert uns. Der schwarze Körper der Wale wird von weißen Bereichen an der Brust und Seite sowie über den Augen geziert. Männliche Killerwalle erreichen ein atemberaubendes Gewicht von etwa 6,5 Tonnen bei einer Länge von 6 bis 8 Metern. Die deutlich kleineren Weibchen erreichen 5 bis 7 Meter und wiegen ungefähr 3,3 bis 4,4 Tonnen. Die Säugetiere haben eine Lebenserwartung von nahezu 80 Jahren – vorausgesetzt, sie bleiben gesund.

Mehreren Berichten zufolge erreichen Orcas je nach Beute und Umständen bei der Jagd bis zu 55 km/h! All das muss uns eigentlich keine Angst machen, da Orcas nicht für aggressives Verhalten gegenüber Menschen bekannt sind. Trotzdem gibt es Erzählungen aus Wasserparks, wo die Halter der Wale von ihnen verletzt wurden.

Auch wenn der Killerwal keine natürlichen Fressfeinde hat, gibt es doch Umstände, die sein Leben bedrohen können. Dazu zählen laut der Weltnaturschutzunion (IUCN, engl. „International Union for Conservation of Nature“) Umweltverschmutzung, geringe Lachsbestände, erhöhter Bootsverkehr und laute unterirdische Geräusche – also vor allem Dinge, die vom Menschen verursacht werden. Wir sollten gut darauf achten, wie wir mit dem Meeresbewohner umgehen – mit seinen 55 km/h hat der Orca sich auf jeden Fall einen Platz unter der Top 10 der schnellen Wassertiere gesichert.

7. Bonito: 64 km/h

Copyright: Susanne Heyer – Commons.wikimedia.org

Zwar verwandt, aber kein Thunfisch – Bonitos gehören zur Familie der Makrelen und Thunfische (Scombridae). Sie werden auch Sardinen genannt. Neben ihrer wahren Beliebtheit und weltweiten Verbreitung als Dosenthunfisch können sie auch mit ihrer Spitzengeschwindigkeit von über 64 km/h punkten. Außerdem sind sie eine sehr ausdauernde Art: Eine Geschwindigkeit von 50 km/h können die stromlinienförmigen Fische über einen langen Zeitraum durchhalten.

Gerade im Vergleich mit anderen Fischen seiner Größenordnung besticht der Bonito mit seiner Geschwindigkeit. Er schwimmt den anderen förmlich davon. Dafür sind die schnellen Muskelfasern des Fisches verantwortlich: Sie verleihen ihm seine Geschwindigkeit. Gleichzeitig verfügt er über langsame Muskelfasern, die für eine bessere Ausdauer sorgen. Diese Kombination macht den schnellen Bonito einzigartig.

Die Fischart kommt im Pazifik, Atlantik, Schwarzen Meer und Mittelmeer vor. Beim Schlüpfen misst der Bonito gerade mal 3 mm und benötigt für sein Wachstum eine große Menge an Nahrung. Solche Ressourcen, zum Beispiel kleinere Fischsorten oder Krebstiere, gibt es in Äquatornähe reichlich, weshalb sich diese Fische im Atlantischen Ozean gerade um den Äquator herum in den tropischen und subtropischen Regionen verteilen.

Bonitos landen oft auf unserem Speiseplan und werden dabei fälschlicherweise meistens als Thunfisch geführt (auf Englisch „Skipjack Tuna“). Ihr Fleisch hat eine feste Beschaffenheit und normalerweise eine schwärzliche Färbung. Der Speisefisch wird in einer Vielzahl verschiedener Arten zubereitet. Weniger Leute kennen den Fisch für seine Geschwindigkeit – doch die ist es, die ihm den Platz in der Top 10 sichert. Besonders beeindruckend ist dabei auch seine verhältnismäßig geringe Größe.

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