Stechmückenbekämpfung: 10 Pflanzen, die Libellen anlocken - Weltaktuell

Stechmückenbekämpfung: 10 Pflanzen, die Libellen anlocken

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Landpflanzen

Ein Gartenteich ist sicher das beste Mittel, um Libellen anzulocken, da diese sich im Wasser paaren und dort ihre Eier ablegen. Dennoch kannst du deinen Garten auch mit anderen Mitteln ein wenig aufpäppeln, indem du Pflanzen anlegst, die anziehend auf die Beute von Libellen wirkt. So kommen diese auf indirektem Wege direkt zu dir.

Hier sind fünf verschiedene Pflanzenarten, die du in deinem Garten pflanzen kannst, um mehr Libellen anzulocken:

1. Sonnenhut oder Rauer Sonnenhut (Rudbeckia hirta)
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Der raue Sonnenhut ist sehr beliebt bei Schmetterlingen und anderen Bestäubern – eine gern gesehene Mahlzeit der Libellen (leider Gottes, aber am Ende des Tages brauchen wir schließlich alle einen vollen Magen!). Diese grellen, gelben Wildblumen überleben typischerweise zwei Jahre in Klimazonen, in denen es den größten Teil des Jahres relativ warm bleibt. Kehrt in kühleren Klimazonen der Winter ein, erfrieren sie jedoch schnell. Die Blumen kommen mit nahezu jedem Boden zurecht, benötigen jedoch einen Platz in direkter Sonne mit regelmäßiger Wässerung.

2. Sumpf-Seidenpflanze (Asclepias incarnata)

Als eine nahe Verwandte der gewöhnlichen Seidenpflanze, entwickelt die Sumpf-Seidenpflanze jedes Jahr schöne pink-weiße Blüten (die Pflanze ist perennierend, d.h. mehrjährig!). Die Blüten lassen sich durchaus sehen und ziehen vor allem Schmetterlinge, Wespen und Bienen an. Wie der Name bereits verrät, gedeiht dieses Gewächs am besten in feuchten, sumpfigen Gegenden. Die Pflanze wächst bevorzugt auf nassem, lehmigen Boden und sollte dennoch der Sonne ausgesetzt sein.

3. Purpur-Wasserdost (Eupatorium purpureum)

Diese wunderschöne Pflanze blüht in pink-violetten Tönen vom Hochsommer bis in den Herbst. Viele Schmetterlinge und andere bestäubenden Insekten wie Bienen werden von den Blüten angelockt, ein gefundenes Fressen für Libellen. Der Purpur-Wasserdost kann zwischen einem und vier Metern Höhe erreichen und ist somit perfekt geeignet für Libellen, die große Gewächse lieben. Die Blüten verströmen sogar einen leichten Vanille-Duft, der noch stärker wird, wenn man sie zerreibt (Wer träumt nicht von einem Garten, der nach Vanille duftet?). Die Pflanze wächst gut in der Sonne oder im Halbschatten. In der Natur kommt sie vor allem in feuchten Waldgebieten und Wiesen vor. Trocknest du die Blüten und Wurzeln, kannst du aus dem Purpur-Wasserdost sogar einen Blasentee kochen.

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